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Die portugiesische Region Alentejo
Der Alentejo liegt nördlich der Algarve und ist die größte portugiesische Provinz. Die Besucher des Alentejo kommen her, um sich von der ursprünglichen Landschaft und der intakten Natur verzaubern zu lassen. Die beste Reisezeit ist der Frühling, wenn die Pflanzenwelt auf den zahlreichen Wiesen dieser anmutigen Region zu blühen beginnt. Abgesehen von ein paar hübschen Städten gibt es im Alentejo nur wenige spektakuläre Sehenswürdigkeiten, und daher auch keinen Massentourismus.
Der größte Teil des Alentejo wird landwirtschaftlich genutzt, und das Gebiet ist die Kornkammer von Portugal. In der von relativ flachen Hügeln geprägten Landschaft finden Sie aber nicht nur Getreidefelder, sondern auch Olivenhaine, Weinstöcke und jede Menge Korkeichen. Viele Bauernhöfe liegen vereinzelt, nicht selten oben auf den Hügeln. Dörfer gibt es nur relativ wenige. Ein Aufenthalt im Alentejo kann Sie in vergangene Zeiten zurückversetzen, da sich hier seit mehreren hundert Jahren auf den ersten Blick nur wenig geändert hat. Den lauten Trubel unserer Zivilisation werden Sie hier nicht vernehmen. In der dünn besiedelten Region entstehen mit der Unterstützung vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter immer mehr Naturschutzgebiete.
Der Alentejo ist prädestiniert, um ausgedehnte Wanderungen zu unternehmen. Mit etwas Glück und Geschick können Sie im Alentejo eine Menge seltener Tierarten beobachten, darunter Rebhühner, Wildschweine und Kaninchen. Im Landstrich Campo Branco bei Castro Verde haben Sie gute Chancen, Sandflughühner, Wiesenweihen, Kraniche und Großtrappen zu begegnen. Großtrappen sind die größten flugfähigen Vögel von Europa. Zudem ist der Alentejo ein idealer Rastplatz für Zugvögel.
Im Westen gehört auch ein Stück der portugiesischen Atlantikküste zum Alentejo, so daß Sie auch einen Strandurlaub in dieser Region buchen können.
