Tag: Naturschutzgebiet


Die Naturschutzgebiete des Alentejo

Freitag, den 20. November 2009

Die privat organisierte „Liga zum Schutz der Natur“ ist ein gutes Beispiel dafür, was ehrenamtliches Engagement bewirken kann. Im Vogelschutzgebiet von Campo Branco haben die Naturschützer sechs Wanderwege von drei bis siebzehn Kilometer Länge realisiert. Durch Überzeugungsarbeit bei den Landwirten und Ausgleichszahlungen ist es zudem gelungen, viele Bauern dazu zu bewegen, in der Brutzeit der Vögel auf Pestizide zu verzichten. Ein Großteil der Landwirte verzichtet in dieser Zeit sogar darauf, mit Maschinen auf ihre Felder zu fahren. Dank der Kooperation der Bauern, denen ein Großteil der Fläche des Vogelschutzgebietes gehört, entwickelt sich der Naturpark immer besser.

Im Osten des Alentejo bildet der Rio Guadiana eine natürliche Grenze zu Spanien. Ein beeindruckendes Naturschauspiel bietet sich Ihnen am sogenannten Wolfssprung. Hier stürzt der Rio Guadiana durch ein natürlich entstandenes schmales Felstor zwölf Meter tief in eine enge Schieferschlucht. Das Tor ist so schmal, daß ein Wolf es überspringen kann. Das südliche Grenzland zu Spanien ist von Pinienhainen, Kork- und Steineichenwäldern und Weinfeldern geprägt. Im Jahr 1995 wurden große Flächen der faszinierenden und schönen Gegend zum Naturpark Vale do Guadiana zusammengefaßt. Auch hier arbeiten die Naturschützer eng mit den Anwohnern zusammen.

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