Tag: Portugal Alentejo
Sehenswerte Ortschaften im Alentejo
Wenn Sie ihren Urlaub im Alentejo verbringen, sollten Sie die Gelegenheit nutzen, um sich die hübsche Stadt Évora anzuschauen. Hier gibt es auch schöne Alentejo Hotels. Das gut erhaltene historische Zentrum der Stadt zählt zum von der Unesco zusammengestellten Weltkulturerbe der Menschheit. Bereits die Römer haben in Évora eine Reihe sehenswerter Bauwerke hinterlassen, darunter einen Tempel aus dem zweiten Jahrhundert. Die römische Stadtmauer umschließt Évora noch heute. Im Stadtzentrum finden Sie interessante Bauwerke aus verschiedensten Epochen. Die Kathedrale stammt aus dem zwölften und dreizehnten Jahrhundert und erinnert an einen Festungsbau. Einen Besuch wert ist auch die alte Universität der Stadt. Évora ist sehr gepflegt, lebendig, und vermittelt ein angenehm entspanntes und positives Ambiente. Nichts für schwache Nerven dagegen ist ein Besuch der Knochenkapelle bei Campo Maior, in der die Skelette von über 5000 Mönchen verarbeitet sind.
Zu den besonders sehenswerten Ortschaften im Alentejo zählt Portalegre an der Bergkette Serra de São Mamede. Portalegre wurde von Römern gegründet, aber auch aus der Renaissance und dem Barock sind Bauten erhalten, die eine Besichtigung lohnen. Die Region ist für ihre vielfältige Tier- und Pflanzenwelt bekannt. In Kastanien- und Eichenwäldern leben Adler, Wildschweine und Rotwild. Megalithen zeugen davon, daß hier bereits in der Steinzeit Menschen ansässig waren. In Alter do Chão können Sie ein fünftürmiges Schloß besichtigen, am besten gleich Ihren Portugal Mietwagen vorreservieren.
Unter den kleineren Ortschaften im Alentejo gibt es alles vom befestigten Dorf aus der Eisenzeit über römische und arabische bis hin zu den mittelalterlichen christlichen Ansiedlungen. Sie finden im Alentejo zudem eine Reihe von weiteren Ausflugszielen wie römische Villen, Kastelle und Klöster. Die Architektur von Ortschaften wie Mértola, Béja und Castro Verde verdeutlicht den großen Einfluß, den das islamische Reich zu seiner Blütezeit im frühen Mittelalter auf Südwesteuropa ausübte.
Die Naturschutzgebiete des Alentejo
Die privat organisierte „Liga zum Schutz der Natur“ ist ein gutes Beispiel dafür, was ehrenamtliches Engagement bewirken kann. Im Vogelschutzgebiet von Campo Branco haben die Naturschützer sechs Wanderwege von drei bis siebzehn Kilometer Länge realisiert. Durch Überzeugungsarbeit bei den Landwirten und Ausgleichszahlungen ist es zudem gelungen, viele Bauern dazu zu bewegen, in der Brutzeit der Vögel auf Pestizide zu verzichten. Ein Großteil der Landwirte verzichtet in dieser Zeit sogar darauf, mit Maschinen auf ihre Felder zu fahren. Dank der Kooperation der Bauern, denen ein Großteil der Fläche des Vogelschutzgebietes gehört, entwickelt sich der Naturpark immer besser.
Im Osten des Alentejo bildet der Rio Guadiana eine natürliche Grenze zu Spanien. Ein beeindruckendes Naturschauspiel bietet sich Ihnen am sogenannten Wolfssprung. Hier stürzt der Rio Guadiana durch ein natürlich entstandenes schmales Felstor zwölf Meter tief in eine enge Schieferschlucht. Das Tor ist so schmal, daß ein Wolf es überspringen kann. Das südliche Grenzland zu Spanien ist von Pinienhainen, Kork- und Steineichenwäldern und Weinfeldern geprägt. Im Jahr 1995 wurden große Flächen der faszinierenden und schönen Gegend zum Naturpark Vale do Guadiana zusammengefaßt. Auch hier arbeiten die Naturschützer eng mit den Anwohnern zusammen.
Die portugiesische Region Alentejo
Der Alentejo liegt nördlich der Algarve und ist die größte portugiesische Provinz. Die Besucher des Alentejo kommen her, um sich von der ursprünglichen Landschaft und der intakten Natur verzaubern zu lassen. Die beste Reisezeit ist der Frühling, wenn die Pflanzenwelt auf den zahlreichen Wiesen dieser anmutigen Region zu blühen beginnt. Abgesehen von ein paar hübschen Städten gibt es im Alentejo nur wenige spektakuläre Sehenswürdigkeiten, und daher auch keinen Massentourismus.
Der größte Teil des Alentejo wird landwirtschaftlich genutzt, und das Gebiet ist die Kornkammer von Portugal. In der von relativ flachen Hügeln geprägten Landschaft finden Sie aber nicht nur Getreidefelder, sondern auch Olivenhaine, Weinstöcke und jede Menge Korkeichen. Viele Bauernhöfe liegen vereinzelt, nicht selten oben auf den Hügeln. Dörfer gibt es nur relativ wenige. Ein Aufenthalt im Alentejo kann Sie in vergangene Zeiten zurückversetzen, da sich hier seit mehreren hundert Jahren auf den ersten Blick nur wenig geändert hat. Den lauten Trubel unserer Zivilisation werden Sie hier nicht vernehmen. In der dünn besiedelten Region entstehen mit der Unterstützung vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter immer mehr Naturschutzgebiete.
Der Alentejo ist prädestiniert, um ausgedehnte Wanderungen zu unternehmen. Mit etwas Glück und Geschick können Sie im Alentejo eine Menge seltener Tierarten beobachten, darunter Rebhühner, Wildschweine und Kaninchen. Im Landstrich Campo Branco bei Castro Verde haben Sie gute Chancen, Sandflughühner, Wiesenweihen, Kraniche und Großtrappen zu begegnen. Großtrappen sind die größten flugfähigen Vögel von Europa. Zudem ist der Alentejo ein idealer Rastplatz für Zugvögel.
Im Westen gehört auch ein Stück der portugiesischen Atlantikküste zum Alentejo, so daß Sie auch einen Strandurlaub in dieser Region buchen können.
